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Yamaha-Sieg beim Saisonauftakt

Jorge Lorenzo (Movistar Yamaha MotoGP Team) war beim MotoGP-Saisonauftakt auf dem Losail International Circuit das ganze Wochenende stark unterwegs und auch der Renntag machte dabei keine Ausnahme. Der amtierende Weltmeister fuhr von Anfang bis Ende ein fehlerfreies Rennen und sicherte sich mit einer beeindruckenden Leistung den Sieg beim Saisonauftakt in Katar. Teamkollege Valentino Rossi fuhr ebenfalls ein starkes Rennen, verpasste einen Podiumsplatz aber nur knapp um eine Zehntelsekunde und wurde am Ende starker Vierter.

Lorenzos Rennen verlief wie geplant und mit einem perfekten Start setzte der schnelle Mallorquiner bereits den Grundstein für seinen späteren Erfolg. In der ersten Runde führte Lorenzo noch, musste den Spitzenplatz aber kurzzeitig an Andrea Dovizioso abgeben, der ihn zusammen mit Andrea Iannone auf der einen Kilometer langen Start-Ziel Geraden überholen konnte. Der Yamaha-Fahrer hatte mit der Attacke gerechnet, gab aber nicht auf. Die beiden duellierten sich an der Spitze und Lorenzo musste nur auf seine Chance warten, um die Führung zurück zu erobern. Nach dem Sturz von Iannone war für Lorenzo die Chance gekommen und der Spanier fackelte nicht lange und zog bei noch 14 zu fahrenden Runden an Dovizioso vorbei, zurück an die Spitze. Mit freier Strecke vor sich, zog Lorenzo am Gasgriff und brannte auf seiner Yamaha YZR-M1 mit 1:54,927 einen neuen Streckenrekord auf den Asphalt. Am Ende überquerte Lorenzo mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung auf Dovizioso als Saisonauftaktsieger den Zielstrich beim Flutlichtrennen in Katar.

Vom fünften Startplatz ging es für Rossi in das Rennen und auch er erwischte einen guten Start und sortierte sich hinter dem Spitzentrio auf Rang vier ein. Rossi folgte seinem Teamkollegen einige Runden wie ein Schatten, war aber nicht in der Lage ernsthaft zu attackieren. 20 Runden vor Rennende konnte sich Marquez am Doktor vorbeibremsen, doch Rossi nutzte seine ganze Erfahrung um weiter am Spitzenpulk dran zu bleiben und zu hoffen, dass der eine oder andere Fahrer gegen Ende des Rennens Probleme mit den Reifen bekommt. Seine Strategie ging teilweise auf, als Iannone stürzte und er den Druck auf Marquez erhöhen konnte. Der Kampf um einen Podiumsplatz ging für Rossi und seine Mitstreiter bis in die letzte Runde, doch am Ende blieb für den neunfachen Weltmeister mit 2,387 Sekunden Rückstand auf Lorenzo nur der undankbare vierte Platz.

Mit seinem Sieg beim Saisonstart sicherte sich Lorenzo 25 Punkte und somit auch den ersten Platz in der WM-Wertung, sein Teamkollege Rossi folgt auf dem vierten Rang mit 13 Punkten. Das Movistar Yamaha MotoGP Team führt nach dem ersten Rennen mit 38 Punkten ebenfalls in der Team-Wertung, bevor es in zwei Wochen zum nächsten Rennen auf den Rio Hondo Circuit nach Argentinien geht.

Jorge Lorenzo, Platz 1
“Wir sind da, auf dem ersten Platz, ganz ohne Probleme und ich konnte perfekt fahren. Für mich war das über den gesamten Rennverlauf wohl eines der besten Rennen meiner Karriere. Die letzten drei Runden machten den entscheidenden Unterschied für den Sieg aus und so konnte ich am Ende gewinnen. Es war ein Auf und Ab mit den Reifen. Wir haben uns für den soften Hinterradreifen entschieden, denn mit dem harten konnte ich nicht so schnell fahren. Die harte Mischung sollte besser und besser werden, doch ich denke, dass genau das Gegenteil eingetreten ist. Der softe Reifen sollte eigentlich schlechter und schlechter werden, doch er wurde immer schneller und schneller und dieser Unterschied zwischen mir, Dovizioso und Marquez hat am Ende für den Sieg gereicht. Ich war überrascht, wie schnell ich gegen Ende des Rennens noch fahren konnte. Ich bin ziemlich gerutscht, doch zur gleichen Zeit war ich sehr gefühlvoll und konzentriert und machte keine Fehler, vor allem unter dem Druck von Dovizioso, als ich 0,3 bis 0,5 Sekunde Vorsprung hatte. Ich wurde nicht nervös und fuhr immer besser und besser. Ich bin sehr stolz über meinen Fahrstil und mein Rennen und auch für die Arbeit meines Teams, denn wir haben zusammen die Elektronik und das Motorrad auf einen sehr guten Weg gebracht.“

Valentino Rossi, Platz 4
“Am Ende war es doch ein gutes Rennen, die Zeiten waren vom Anfang bis zum Ende sehr schnell, doch leider fehlte mir der Speed, um zu attackieren, so blieb nur der vierte Platz. Ich war in der Spitzengruppe dabei, doch niemals nah genug, um ernsthaft zu attackieren. Ich muss also noch schneller werden und evtl. macht auch die Reifenwahl den kleinen Unterschied aus, was wir aber noch nicht wissen. Vielleicht hätte ich mit den weicheren Reifen schneller fahren können, oder aber auch langsamer. Ich bin als Vierter ins Ziel gekommen und damit leider nicht auf dem Podium, doch es war auf jeden Fall ein gutes Rennen mit einem guten Start. Wir müssen weiterarbeiten, um noch wettbewerbsfähiger zu werden. Letztes Jahr hatten wir in Argentinien ein tolles Rennen, eines der besten in der Saison und auch dort kam ich von hinten, doch dieses Jahr ist es vor allem wegen der Reifen wieder ganz anders. Wir müssen jetzt das Potenzial, das wir dieses Jahr haben, verstehen.“


Weblink:
www.yamaha-racing.de


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